Georg-August-Universität Göttingen

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Die Georg-August-Universität Göttingen blickt auf eine lange Tradition zurück. Im Jahr 1732 veranlasste Georg II. den Bau einer Universität in Göttingen und durfte sie im Jahr 1737 feierlich eröffnen. Die Georg-August-Universität Göttingen entwickelte sich in der darauf folgenden Zeit prächtig. Bereits nach kurzer Zeit zählte die Universität über 1.000 Studenten und konnte sich damit zu den größeren Universitäten Europas zählen. Heute ist die Georg-August-Universität Göttingen die älteste Universität in Niedersachsen.

Die Georg-August-Universität Göttingen ist seit dem Jahr 2003 eine Stiftungsuniversität. Das bedeutet, dass sie von einer öffentlich-rechtlichen Stiftung getragen wird und damit keine staatliche Universität mehr ist.
Im Universitäts-Ranking der Times Higher Education nahm die Georg-August-Universität Göttingen 2010/2011 weltweit Platz 43 ein. Sie ist damit die beste deutsche Universität in diesem Ranking.

Die Georg-August-Universität Göttingen besitzt Fakultäten für Agrarwissenschaften, Biologie, Chemie, Forstwissenschaften und Waldökologie, Geowissenschaften und Geographie, Mathematik und Informatik, Physik, Jura, Sozialwissenschaften, Evangelische Theologie, Philosophie und Medizin. Die studentenreichsten Fakultäten sind die Fakultät für Philosophie und die Fakultät für Medizin.
Um den Anforderungen des Bologna-Prozesses gerecht zu werden, betreibt die Georg-August-Universität Göttingen momentan die Umgestaltung der bestehenden Studiengänge hin zu Bachelor- und Masterstudiengängen.

Die Georg-August-Universität Göttingen verfügt über keinen Campus im klassischen Sinne. Durch ihr historisches Wachstum haben sich die Einrichtungen und Fakultäten über das gesamte Stadtgebiet Göttingens verteilt. Seit Beginn der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts treibt die Georg-August-Universität Göttingen jedoch eine Zentrierung der Fakultäten in zwei Standorten voran. Im geisteswissenschaftlichen Zentrum nördlich der Innenstadt befinden sich heute das Bibliotheksgebäude, das Zentrale Hörsaalgebäude (ZHG), das Mehrzweckgebäude (auch "Blauer Turm" genannt), die Zentralmensa, das Juridicum, das Theologicum und das Oeconomicum.
Das naturwissenschaftliche Zentrum befindet sich im Stadtteil Weende. Zu den Einrichtungen der Georg-August-Universität Göttingen zählt auch ein Universitätsklinikum.

An der Georg-August-Universität Göttingen studieren heute über 24.000 Menschen. Insgesamt gibt es an der Georg-August-Universität Göttingen 431 Professoren und 10.876 Mitarbeiter.
Bekannte Persönlichkeiten der jüngeren Geschichte, die an der Georg-August-Universität Göttingen studierten oder dort einen Teil ihrer Studienzeit absolvierten sind Gerhard Schröder, Peter Struck, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Jürgen Trittin, Ursula von der Leyen und Dieter Bohlen. Letzter schloss 1978 an der Georg-August-Universität Göttingen sein Studium der Betriebswirtschaftslehre als Diplom-Kaufmann ab.

Weblink: www.uni-goettingen.de / Virtuelle Studienorientierung

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