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Bachelorstudium - Überblick und Leitfaden

Das Bachelorstudium ist der Abschluss, mit dem die meisten jungen Erwachsenen ihre erste Episode an der Hochschule beenden werden. Durch den Bologna-Prozess wurden die alten deutschen Diplomstudiengänge nach und nach abgeschafft und durch den Bachelor als ersten qualifizierenden Abschluss ersetzt, den man bereits nach 3 Jahren Studium erhält. Bevor man sich jedoch ins Bachelorstudium begibt, sollte man einige Punkte bedenken, die sich auf den Erfolg im Studium auswirken werden.

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Was bedeutet der Bachelor-Abschluss?

Mit dem Bachelorstudium erwirbt man den Bachelor als ersten qualifizierenden Hochschulabschluss. Damit kann man bereits ins Berufsleben starten oder weiter studieren - je nachdem, für welches Studienfach man sich entschieden hat. Damit stellt der Bachelor gleichzeitig eine Zugangsberechtigungen zu Masterstudiengängen dar, mit denen man sich weiter spezialisieren kann oder sogar muss, um einen bestimmten Beruf ausüben zu können.

Zugangsvoraussetzungen

Den Zugang zum Bachelorstudium erhält man mit der allgemeinen Hochschulreife oder einer Fachoberschulreife. Letztere kann fachgebunden sein, sodass man nicht jedes Fach studieren kann. In anderen Fällen qualifiziert der Abschluss nur zum Studium im Bundesland, in dem man ihn abgelegt hat. In Deutschland gibt es weiterhin die Möglichkeit, als beruflich Qualifizierte Person ins Studium einzusteigen. Wer eine abgeschlossene Berufsausbildung und einige Jahre Berufserfahrung hat, kann das Bachelorstudium beginnen, das fachlich mit seiner Ausbildung zusammenhängt oder für das er eine Eignungsprüfung abgelegt hat. In diesen Fällen sind die Voraussetzungen der Hochschule entscheidend, die je nach Standort variieren können.

Arbeits- und Zeitaufwand

Das Bachelorstudium wird treffend als Vollzeitjob charakterisiert. Studiengänge, die ehemals mehrere Jahre in Anspruch genommen haben, wurden nun auf eine Zeit von 3 Jahren komprimiert, in denen sich der Studierende sehr viel Wissen aneignen muss. Einerseits bedeutet das, dass seine Vorlesungen über den ganzen Vor- und Nachmittag verteilt liegen und es erforderlich sein kann, manchmal auch den Abend an der Hochschule zu verbringen, um alleine zu arbeiten oder in der Lerngruppe mit anderen Studierenden Austausch zu betreiben. Zudem muss der Lernaufwand einberechnet werden, der nach dem Tag an der Hochschule anfällt und der nicht auf die vorlesungsfreie Zeit gelegt werden sollte, da diese ebenfalls mit Lernstoff ausgebucht sein wird.

Finanzierung eines nebenberuflichen Studiums

Beim Bachelorstudium ist es schwer, nebenher noch zu arbeiten. Das Studium selbst nimmt viel Zeit in Anspruch, ein Nebenjob würde wertvolle Zeit in Anspruch nehmen, die man für die Lernarbeit braucht. Daher sollte man sich zur Finanzierung des Studiums lieber auf andere Möglichkeiten als die Arbeit konzentrieren, denn damit kann man sich leicht übernehmen. Wer keine BAföG-Leistungen erhält, sollte sich um einen Studienkredit bemühen oder kann sich auch nach begonnenem Studium noch um ein Stipendium bemühen, mit dem die Kosten gedeckt werden können. Einen Nebenjob annehmen sollte man erst, wenn man den Arbeitsaufwand einschätzen kann und weiß, wie viel freie Zeit man wirklich hat - die Zeit nach den ersten Klausuren ist ideal dafür, da man dann bereits die erste Rückmeldung bekommen hat.

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