Fachhochschule Südwestfalen (Iserlohn)

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Die Entstehungsgeschichte der Fachhochschule Südwestfalen geht bis auf das Jahr 1824 zurück. Damals entstand in Hagen die Preußische Gewerbeschule, deren spätere Umformung in die Staatliche Ingenieurschule für Maschinenbau und Elektrotechnik mündete. Als im Zuge einer Modernisierung der Hauptstandort nach Iserlohn verlegt und Hagen zur Nebenstelle wurde, war die Märkische Fachhochschule geboren. Aus der letzten Umstrukturierung ging die Fachhochschule Südwestfalen hervor: Die Fachhochschulabteilungen Meschede und Soest der Universität Paderborn kamen hinzu. Das Gründungsdatum der Fachhochschule Südwestfalen ist der 01.01.2002. Hauptsitz blieb Iserlohn.

Mit fast 9000 Studierenden ist die Fachhochschule Südwestfalen eine recht kleine Universität. Das ermöglicht eine persönliche und individuelle Konzeptionierung des Studienalltags. Gerade das ist ein Hauptanliegen des Rektorats.

Das naturwissenschaftlich-technische Studienangebot umfasst zahlreiche Spezialisierungsmöglichkeiten. Der Fachbereich Informatik und Naturwissenschaften des Standorts Iserlohn bietet beispielsweise einen Bachelor-Abschluss in Bio- und Nanotechnologie an. Maschinenbau mit seinen unterschiedlichen Ausrichtungen ist in Iserlohn schon durch die Tradition der Fachhochschule selbstverständlich. Elektrotechnik und Technische Betriebswirtschaft sind die Fakultäten in Hagen, ergänzt durch Lehrinhalte des Wirtschaftsingenieurwesens in Meschede. In Soest ist die Agrarwirtschaft mit der Möglichkeit des Bachelor- oder Master-Abschlusses vertreten. Automatisierungs- und Energietechnik bietet der Soester Standort ebenfalls.

Die angewandten Naturwissenschaften erfordern ein hohes Maß an Verzahnung mit der Wirtschaft. Die Hochschule hat dafür gesorgt, dass mit ortsnahen Betrieben eine vorbildliche Zusammenarbeit stattfindet. Das kommt auch in der Vermittlung der erforderlichen Betriebspraktika zum Ausdruck. Diplom-Arbeiten sind oft Forschungsprojekte in nordrhein-westfälischen Unternehmen, wodurch oft schon der Sprung ins Arbeitsleben gelingt. Noch direkter verknüpfen die Verbundstudiengänge Wissenschaft und Praxis. Der Studierende kann eine betriebliche Ausbildung mit einem korrespondierenden Studiengang an der Fachhochschule Südwestfalen erweitern.

Neben der regionalen Orientierung wird in der Fachhochschule Südwestfalen auch auf internationale Kooperation größter Wert gelegt. Studiengänge, die einen Auslandsaufenthalt vorsehen sind daher in Südwestfalen eine Selbstverständlichkeit, genauso wie englischsprachige Kurse. Der internationale Austausch findet auf der Ebene der Studierenden und der Lehrenden gleichermaßen statt. Gemeinsam mit den ausländischen Partneruniversitäten bietet die Fachhochschule Südwestfalen ein Doppelabschlussprogramm an. Das erweitert die Berufschancen der Studierenden ganz erheblich.

Die Fachhochschule Südwestfalen ist stetig um den Ausbau ihrer Forschungs- und Entwicklungstätigkeit bemüht. Hilfreich dabei sind die zahlreichen angegliederten freien Institute. Die meisten dieser Einrichtungen befinden sich in unmittelbarer Nähe wie das Institut für Technologie- und Wissenstransfer im Kreis Soest. Mit dem Kunststoffinstitut für die mittelständische Wirtschaft NRW in Lüdenscheid ist die Fachhochschule ebenso vernetzt wie mit den anderen Partnerinstituten, die eine wichtige Rolle im Ausbau der Forschungs- und Innovationsbestrebungen spielen.
Weblink: www.fh-swf.de/

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