Fachhochschule Koblenz

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Renommierte Institution zwischen Technik und Kultur: Die Fachhochschule Koblenz

Die Wurzeln der Fachhochschule Koblenz reichen zurück bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Es mangelte damals nach den großen Zerstörungen, die der Krieg mit sich gebracht hatte, vor allem an Technikern und Ingenieuren. Und so musste eine Ausbildungsstätte geschaffen werden, die diesen Mangel ausgleichen konnte. 1947 fanden erste entsprechende Abendkurse in einem örtlichen Lokal statt. 1949 starteten die Vereinigten Technischen Lehranstalten Koblenz mit insgesamt 17 Lehrkräften und drei Abteilungen. Maschinen-, Hoch- und Tiefbau hatten zu dieser Zeit rund 300 Studenten. 1951 kam die Studienrichtung der Elektrotechnik dazu. In den 70er Jahren entstand daraus die Koblenzer Ingenieurschule, die zusätzlich in den Bereichen Betriebswirtschaft und Sozialpädagogik ausgebaut wurde.

Zum Wintersemester 1998 wurde die Schule in insgesamt sieben eigenständige Hochschulen umgewandelt. Die Fachhochschule Koblenz wurde ins Leben berufen und begann in Remagen den Unterricht. Zusätzlich wurden in Höhr-Grenzhausen und Koblenz am RheinAhrCampus die Studiengänge Gesundheits- und Sozialwirtschaft, Physikalische Technik und Sportmanagement angeboten. Ein Jahr später kam dann angewandte Mathematik und technische Betriebswirtschaft hinzu.

Heute bietet die Fachhochschule Koblenz mit seinen drei Standorten vor allem technische Studiengänge an. Man spürt auf dem Campus ganz klar die ursprünglich renommierte Ingenieurschule, auch wenn mittlerweile künstlerische und sozialwissenschaftliche Studiengänge das Hochschulangebot vervollständigen. So wird neben Architektur und Stadtplanung, Bauingenieurwesen, Elektrotechnik und Informationstechnik, Maschinenbau und Werkstofftechnik auch Betriebs- und Sozialwirtschaft, Künstlerische Keramik und Glas und reine Mathematik angeboten. Nicht zuletzt der immer wichtiger werdende Spagat zwischen Kultur und Technik schafft für die Studenten eine Basis zu interdisziplinären Tätigkeitsfeldern.

Doch nicht nur Traditionsbewusstsein und der berühmte Blick über den Tellerrand machen das Studium so attraktiv. Die Fachhochschule Koblenz arbeitet durch die Dreiteilung in verschiedene Ausbildungsorte ganz nah mit Region und ansässigen Institutionen und Firmen zusammen. So wird den Studienanwärtern größtmögliche Praxisnähe bei relativ kurzen Studienzeiten geboten. Auch engagieren sich Professoren, wie Studenten im internationalen Raum und es gibt zahlreiche Kooperationen mit Universitäten und Hochschulen in Europa und Übersee, was nicht zuletzt in den englischsprachigen Vorlesungen zum Ausdruck kommt. Internationalität wird hier groß geschrieben.

Heute finden an den drei Standorten Koblenz, Höhr-Grenzhausen und Remagen knapp 7.000 Männer und Frauen einen Studienplatz.

Aktuell wird die Einrichtung einer Kindertagesstätte an der Fachhochschule Koblenz in die Wege geleitet. Die Eröffnung steht für August 2011 an. Mehr über das Projekt und alle Informationen rund um das Studium an der FH, finden Sie unter fh-koblenz.de

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