Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege Berlin

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Von Wirtschaft bis Recht - Die Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege Berlin
In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheiten zieht es wieder mehr Schulabgänger in einen sicheren, gut bezahlten Verwaltungsberuf. Die Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege Berlin ist eine der größten Einrichtungen, an der derzeit knapp 10 000 Studenten für einen Studiengang mit einer solchen Perspektive eingeschrieben sind. Das Besondere an dieser Fachhochschule ist ihre interdisziplinäre Ausrichtung. In vielen Behörden braucht es heute Personal mit einer wirtschafts- oder rechtswissenschaftlichen Ausbildung. Studenten der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege Berlin können deshalb zwischen 45 Bachelor- und Masterstudiengängen aus dem Bereich öffentliches und privates Management wählen.

Die Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege Berlin ist im Jahr 2009 aus der Fusion der Fachhochschule für Wirtschaft und der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege hervorgegangen. Das Land Berlin wollte damit die Ausbildung beider Einrichtungen besser bündeln. Heute lässt sich die Ausbildung in drei Teile gliedern: Zunächst können sich die Studenten im Bereich Wirtschaftswissenschaften immatrikulieren. Dort stehen Schulabgängern eine Reihe von Bachelorstudiengängen zur Verfügung - von Wirtschaftsinformatik bis Volkswirtschaftslehre. Alle Studiengänge sind akkreditiert, das heißt: Wer an der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege Berlin seinen Bachelor erwirbt, kann den Master problemlos an jeder anderen europäischen Hochschule ablegen und im Anschluss auch promoviert werden.

Ein Pluspunkt der Hochschule ist die internationale Ausrichtung des Studiums: In den Bachelor-Studiengängen International Business Management oder Internationales Management studieren die Absolventen auf Englisch oder Französisch, verbringen einen Teil ihrer Studien an den mehr als 100 Partnerhochschulen auf allen Kontinenten und können zum Teil auch Doppelabschlüsse erwerben. Besonders enge Kooperationen unterhält die Hochschule nach China.

Der zweite Fachbereich umfasst alle Studiengänge im Zusammenhang mit öffentlicher Verwaltung und Rechtswissenschaft. Die Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege Berlin ist die einzige deutsche Fachhochschule, an der Studenten einen grundständigen Bachelorabschluss im Fach Jura erwerben können. Dazu hat die Hochschule Studiengänge, wie etwa Wirtschaftsrecht, akkreditieren lassen. Hier werden die Studenten in sechs Semestern gezielt darauf vorbereitet, Unternehmen etwa bei Vertragsabschlüssen oder internationalem Geschäftsverkehr zu beraten.

Da das Land Berlin selbst nur noch wenig neues Personal einstellt, sind die meisten Studiengänge aus dem Bereich Verwaltung und Sicherheitsmanagement mittlerweile nicht mehr an eine Einstellung bei einer Behörde gebunden und können damit von jedem studiert werden. Lediglich der Polizeiberuf "Gehobener Polizeivollzugsdienst B.A." und der Diplomstudiengang Rechtspflege finden im Beamtenstatus - und unter Bezahlung des Landes - statt.

Der dritte Fachbereich umfasst die duale Ausbildung, unter die wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge, aber auch technische Fächer fallen. Hier sind die Auszubildenden regulär bei einem Unternehmen beschäftigt, statt Berufsschule absolvieren sie aber über sechs oder sieben Semester ein fachwissenschaftliches Studium, das mit dem akademischen Grad des Bachelors endet. Wählen können sie zwischen Wirtschaftswissenschaften speziell für die Bereiche Tourismus, Bank, Versicherung oder Immobilienwirtschaft. Die technischen Fächer umfassen Angebote von Informatik über Konstruktion und Fertigung bis hin zu Elektrotechnik und Bauingenieurswesen.

www.hwr-berlin.de

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