Bucerius Law School

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Die Bucerius Law School in Hamburg ist die bislang einzige private deutsche Hochschule für Rechtswissenschaft. Sie wurde 2000 von dem Verleger, Jurist und CDU-Politiker Gerd Bucerius und seiner gemeinnützigen Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius gegründet. Seitdem wird die Bucerius Law School durch die Stiftung selbst, durch Studiengebühren und Zuwendungen Dritter- zahlreichen Personen aus Wirtschaft und Justiz- finanziert.

Das Studium


Im Vergleich mit anderen Hochschulen, die ein Jurastudium anbieten, ist die Bucerius Law School mit ungefähr 670 Studenten überschaubar. So kann jeder einzelne Studierende angemessen betreut werden. Mit dem umfangreichen Bestand der auf dem Campus befindlichen "Hengeler Mueller-Bibliothek" von etwa 90 000 Medieneinheiten, Onlinezeitschriften sowie durchgehende Öffnungszeiten an sieben Tagen in der Woche gibt es genügend Lernmöglichkeiten und Arbeitsplätze für alle Studierenden. Anstatt in Semester ist das Studium in Trimester eingeteilt. Um einen der 100 Studienplätze für das erste Trimester zu erhalten, durchlaufen Bewerber gegen eine Teilnahmegebühr ein mündliches und schriftliches Auswahlverfahren. Studenten der Bucerius Law School absolvieren nicht nur das erste Staatsexamen nach einer Regelstudienzeit von 4 Jahren oder 12 Trimestern, sondern erlangen auch den Bachelor of Laws (LL.B.) nach bereits 10 Trimestern.

Dazu muss keine gesonderte Prüfung abgelegt werden, da neben den üblichen Zensuren auch Credit Points vergeben werden. Dabei geht die Bucerius Law School von einem zeitlichen Aufwand von 30 Stunden Arbeit für einen Credit Point aus. Das Studium beinhaltet auch einen Auslandsaufenthalt von 5 Monaten an einer der zahlreichen Partneruniversitäten, zu denen unter anderem Berkeley, Cambridge und Oxford gehören. Darüber hinaus kann sowohl ein Doktorgrad erworben als auch ein Masterprogramm absolviert werden.

Der Schwerpunkt der Forschung liegt im Unternehmens- und Wirtschaftsrecht. Auf Grund der vielfältigen Beziehungen und Partnerschaften der Bucerius Law School zu den großen Kanzleien und Unternehmen lassen sich für die Studierenden leicht vielversprechende Praktika vermitteln.

Obwohl die Law School letztes Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum feierte und damit zu den jungen Hochschulen zählt, stellt sie doch in Anbetracht ihrer wiederholten Spitzenposition bei verschiedenen Rankings eine ernste Konkurrenz zu den traditionsreichen juristischen Fakultäten von Heidelberg oder Tübingen dar.

www.law-school.de/

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