GMAT

Beim "Graduate Management Admission Test" (GMAT) handelt es sich um einen standardisierten Test, den man ablegen muss, bevor man sich zu einem MBA-Studium oder für ein anderes Postgraduiertenprogramm (vor allem an einer sogenannten "Business School") bewirbt. Die Prüfungssprache des GMAT ist Englisch. In erster Linie ist die Fähigkeit der Prüflinge von Bedeutung, logische Probleme lösen zu können. Organisationsinstitution ist das "Graduate Management Admissions Council" (GMAC) - dieser gehören über 100 Business Schools an, die ihre Bewerber danach aussuchen, welche Punktewertung ihnen als Ergebnis des GMAT zugewiesen wurde.

Nach der erfolgreichen Teilnahme am GMAT werden die Prüflinge nicht nur aller Wahrscheinlichkeit nach zu MBA-Programmen zugelassen, weil sie sich schriftlich und mündlich in der englischen Sprache auszudrücken vermögen, sondern auch, weil sie mathematische Kenntnisse beweisen. Weitere Vorteile des erfolgreichen GMAT ist die erhöhte Wahrscheinlichkeit, sich mit positivem Ausgang um ein Stipendium (oder um andere finanzielle Hilfen) bemühen zu können.

Man führt den GMAT als Computer Adaptive Test (CAT) durch. So kann ein Prüfling diesen Test weltweit beinahe täglich in einem nahe gelegenen Testcenter ablegen. Bei einem Misserfolg ist eine wiederholte Teilnahme möglich - jedoch jeder Prüfling wird nur einmal im Monat und nur fünfmal im Jahr insgesamt zugelassen. Dies gilt nicht nur bei gescheiterten Prüfungen, sondern auch bei Absagen wegen Krankheit oder aus anderen Gründen. Ist der Test bestanden, kann der Kandidat gegenüber den Verantwortlichen bis zu fünf Business Schools nennen, die direkt über das Testergebnis informiert werden.

Ein GMAT dauert drei Stunden - es sind vier Teile, die zur Bearbeitung stehen. Die ersten beiden Teile fügen sich zu dem sogenannten Analytical Writing Assessment (AWA) zusammen, in welchem dem Prüfling jeweils eine halbe Stunde Zeit gegeben wird, ein Essay zu erstellen. Danach, als Multiple-Choice-Tests angelegt, folgen Quantitative und Verbal Reasoning. Es sind dies Fragen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrads und Inhalts, deren Auswahl dem Computerprogramm überlassen ist. Dem Teilnehmer wird jeweils nur eine einzige Frage eingeblendet, die er nicht ablehnen, überspringen oder verschieben kann.

Der GMAT-Score wird nach drei Faktoren berechnet: Wie viele Fragen hat der Teilnehmer beantwortet? Wie viele hat er richtig beantwortet? Wie hoch ist der Schwierigkeitsgrad der beantworteten Fragen? Die Essays prüft ein Prüfungsmitarbeiter auch mit Hilfe eines Computerprogramms. Man bewertet hier Stil, Syntax, Grammatik und Aufbau des Textes, lässt genau diese Teilergebnisse jedoch nicht in die Gesamtpunktzahl des GMAT einfließen.

Man kann eine Gesamtpunktzahl zwischen 200 und 800 Punkten erreichen; 60 Prozent der Teilnehmer erreichen ein Spektrum von 400 bis 600 Punkten. Der quantitative bis sprachliche Teil kann hier mit maximal 60 Punkten einberechnet werden - in der "Verbal Section" erreichen Teilnehmer durchschnittlich zwischen 9 und 44 Punkten und bei der "Quantitative Section" zwischen 7 und 50 Punkten.

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