Abendstudium - allgemeine Kurzbeschreibung

Das Abendstudium, recht häufig auch als zweiter Bildungsweg betitelt, ist eine gute Möglichkeit, Abschlüsse nachzuholen oder einen akademischen Grad zu erwerben. Der große Vorteil an diesem Studienmodell ist, dass es ein berufsbegleitendes Studium mit einem Teilzeitstudium und einem Fernstudium vereint.

Charakteristika für das Abendstudium

Wer bereits den Schritt ins Berufsleben gegangen ist, kann vieles tun, um im Beruf erfolgreich zu sein. Zum Beispiel ein Studium nachholen und dadurch zusätzliches Wissen erwerben. Selbst dann, wenn man mit beiden Beinen im Berufsleben steht oder eine Ausbildung absolviert hat, kommt das Abendstudium infrage. Schließlich ist diese Art des Studierens eine interessante Möglichkeit, eine wissenschaftliche Qualifikation zu erwerben, ohne dafür die finanziellen Sicherheiten aufgeben zu müssen. Nach dem Studium eröffnen sich einem dann vollkommen neue Verdienst- und Karrieremöglichkeiten.

Ein Abendstudium muss nicht immer als Fernstudium absolviert werden. Für diejenigen, die wenig Zeit haben, bei Vorlesungen präsent zu sein, ist das Fernstudium aber eine gute Möglichkeit, einen Abschluss zu erwerben. Trotzdem ist die Entscheidung darüber, ob ein berufsbegleitendes Präsenzstudium, also ein Abendstudium, besser ist als ein Fernstudium, sehr individuell und muss immer selbst getroffen werden.

Wie sieht ein typischer Studienalltag aus?

Zunächst einmal muss in das berufsbegleitende Präsenzstudium und in das Fernstudium unterschieden werden. Während beim Studium an einer Fernhochschule das Lernen weitaus flexibler ist und weitgehend selbst gestaltet wird, sieht dies beim typischen Abendstudium anders aus. Meistens finden die Vorlesungen beziehungsweise der Unterricht an mehreren Tagen die Woche um etwa 18 Uhr statt. Darüber hinaus sind auch Seminare über das Wochenende vorgesehen. Was die Klausuren anbelangt, so werden diese in schriftlicher Form direkt nach dem Unterricht geschrieben.

Neben der Zeit, die aufgewendet werden muss, um an der Universität Vorlesungen der Professoren zu lauschen, kommen noch Referate und Hausarbeiten hinzu. Auch wenn sich die Belastung im ersten Moment ziemlich hoch anhört, sollte man die Wirkung, die ein Abendstudium auf potentielle Arbeitgeber hat, nicht unterschätzen. Schließlich rechnen es einem die meisten hoch an, wenn man den Mut gefasst und die Zeit investiert hat, im Alleingang unter erschwerten Bedingungen sein Studium nachzuholen.

Finanzielle Hilfe vom Arbeitgeber?

Es ist kein Geheimnis, dass viele Angebote, die das Abendstudium betreffen, kostenpflichtig sind. Doch hier gibt es mehrere Möglichkeiten, sich finanzielle Unterstützung zu beschaffen. Einerseits kann man versuchen, Unterstützung durch die Familie zu erhalten. Aber auch der Arbeitgeber kann der richtige Ansprechpartner sein. In den meisten Fällen steht dieser dem Abendstudium nämlich durchaus positiv gegenüber, da das neu erworbene Wissen dem Unternehmen zugute kommt. Welche genaue Unterstützung das Unternehmen für die Arbeitnehmer vorsieht, muss individuell geklärt werden. Infrage kämen etwa die Unterstützung durch Bildungsurlaub, eine jährliche Pauschale zur finanziellen Unterstützung oder eine angepasste Arbeitszeitenregelung.

Weitere Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung bieten Stipendien, die man über das Bundesministerium für Bildung und Forschung erhalten kann. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, einen speziellen Studienkredit zu günstigen Konditionen abzuschließen.

Lesenswertes: www.fh-studiengang.de / www.abendstudium.com

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