Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

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Die Hauptstadt des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, wurde im Jahr 1965 zur Universitätsstadt. Die Tradition der in Düsseldorf in den sechziger Jahren gegründeten Bildungseinrichtung reicht bis an den Anfang des 20. Jahrhunderts zurück. Hervorgegangen ist die Universität aus einer Medizinischen Akademie, die 1907 in der Stadt eingerichtet worden war. Zum Wintersemester 1965/66 konnte der universitäre Vorlesungsbetrieb in Düsseldorf aufgenommen werden. An der Universität immatrikulierten sich 1965 zunächst ausschließlich Medizinstudierende. Ein Jahr später, 1966, wies die Universität neben der Medizinischen eine weitere Fakultät auf. Außer an der Medizinischen konnte ein Studium im genannten Jahr zudem an einer Fakultät aufgenommen werden, welche sowohl Fächer einer Naturwissenschaftlichen als auch einer Philosophischen Fakultät anbot. 1969 entstanden aus dieser Naturwissenschaftlichen-Philosophischen Fakultät zwei selbstständige Fakultäten, die Mathematisch-Naturwissenschaftliche sowie die Philosophische. Ende der 1980er beziehungsweise Anfang der 1990er Jahre kamen an der Universität in Düsseldorf zu den vorhandenen drei zwei weitere Fakultäten hinzu, eine Wirtschaftswissenschaftliche sowie eine Juristische. Seither kann in Düsseldorf an fünf Fakultäten ein Studium aufgenommen werden. Ende der achtziger Jahre, 1988, erhielt die Universität in Düsseldorf den Namen Heinrich-Heine-Universität. Geehrt wurde und wird mit der Namensgebung der im Jahr 1797 in Düsseldorf geborene Dichter Heinrich Heine.

Gegenwärtig sind 17000 Studierende an der Universität in Düsseldorf immatrikuliert. Diese werden von 1700 Lehrenden zu wissenschaftlicher Arbeit angeleitet. Außer den Lehrenden sind weitere 850 Mitarbeiter/-innen für die Universität tätig.

Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf hat mit zahlreichen ausländischen Universitäten Partnerschaftsvereinbarungen getroffen. Zu nennen sind u.a. die Universität Nantes oder die Karls-Universität in Prag. Der internationale Charakter der Universität spiegelt sich zudem in der Anzahl ausländischer Studierender wider, welche sich immatrikuliert haben. Gegenwärtig sind dies mehr als 2700. Auch die zahlreichen Gastwissenschaftler/-innen aus dem Ausland legen hiervon Zeugnis ab.

Die Universität in Düsseldorf ist eine sogenannte Campus-Universität. Alle universitären Gebäude liegen in unmittelbarer Nähe zueinander.

Zu den wissenschaftlichen Schwerpunkten der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf gehören die sogenannten Lebenswissenschaften. Diese sind zwischen den einzelnen Fakultäten vernetzt. Überhaupt stellen bereichsübergreifende, gemeinsame Studiengänge mehrerer Fakultäten eine besondere Stärke der Universität dar. Das Fach Wirtschaftschemie ist hierfür nur ein Beispiel. Zahlreiche Evaluationen belegen, dass an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf qualitativ hochwertige Forschungsergebnisse erbracht beziehungsweise herausragende Lehrveranstaltungen angeboten werden.

Weblink: www.uni-duesseldorf.de

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