Fachhochschule für Rechtspflege NRW

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Die Fachhochschule für Rechtspflege Nordrhein-Westfalen besteht seit dem Jahr 1976 und ist aus der Schule für Rechtspfleger in Bad Münstereifel hervorgegangen. Sie ist die Verwaltungsfachhochschule vom Land Nordrhein-Westfalen in staatlicher Trägerschaft und ist in Bad Münstereifel angesiedelt. Im Jahr 1999 wurde zur Fachhochschule für Rechtspflege Nordrhein-Westfalen ein betriebswirtschaftliches Zentrum angegliedert. Seit Januar des Jahres 2007 wird in der Fachhochschule für Rechtspflege Nordrhein-Westfalen ebenfalls die Ausbildung der Amtsanwälte für das Land Nordrhein-Westfalen sowie zwölf weiterer Bundesländer durchgeführt. Weiterhin gehört zur Fachhochschule für Rechtspflege Nordrhein-Westfalen das Ausbildungszentrum für Justiz vom Land Nordrhein-Westfalen.

Hier werden zum einen die künftigen Beamten der Rechtspflege und des Strafvollzuges ausgebildet. Darüber hinaus werden an der Fachhochschule für Rechtspflege Nordrhein-Westfalen aber auch umfangreiche Fortbildungen für Beamtinnen und Beamte durchgeführt.

Die Studiengänge der Fachhochschule für Rechtspflege Nordrhein-Westfalen teilen sich in die Bereiche des Strafvollzugs und der Rechtspflege. Im Bereich der Rechtspflege werden die künftigen Beamten im gehobenen Dienst für Staatsanwaltschaften, Gerichte und für die Justiz von Nordrhein-Westfalen geschult. Im Bereich des Strafvollzugs hingegen werden die Beamten im gehobenen Dienst für die Justizvollzugsanstalten vom Land Nordrhein-Westfalen sowie weiterer neun Bundesländer ausgebildet. Das Studium dauert in beiden Fachbereichen jeweils drei Jahre. Dabei wird während des Studiums auf eine fundierte und umfassende wissenschaftliche Ausbildung wert gelegt, die darüber hinaus durch einen komplexen praktischen Anwendungsteil untermauert wird. Somit werden die Studierenden gleich mit dem Abschluss der Ausbildung in die Lage versetzt, verantwortungsvolle Aufgaben in den jeweiligen Fachbereichen der Rechtspflege oder des Strafvollzugs zu übernehmen. Das können die unterschiedlichsten Aufgaben zum Beispiel in der Zwangsversteigerung oder der Nachlassverwaltung sein. Gerade im Bereich Strafvollzug hingegen übernehmen die Studienabsolventen häufig Führungsfunktionen in einer zeitgemässen Verwaltung. Zur Fachhochschule für Rechtspflege Nordrhein-Westfalen gehört darüber hinaus ein Zentrum der Informationstechnik. Hier werden komplexe Methoden für die Einführung und Entwicklung von Verfahren der Informationstechnik im Bereich der Justiz untersucht. Weiterhin werden in diesem Bereich grosse Anstrengungen für Forschung und Entwicklung unternommen.

Eine Besonderheit ist mit Sicherheit das Campusnet. Im Jahre 2007 wurde durch das Unternehmen Airnode in Zusammenarbeit mit dem Förderverein der Fachhochschule für Rechtspflege Nordrhein-Westfalen ein Wireless LAN Netz aufgebaut. Dieses Netz ermöglicht allen Studenten sowie den Tagungsteilnehmern einen preiswerten zeit- und volumenunabhängigen Internetzugang. Der W-LAN-Zugang ist zum einen verschlüsselt und zum anderen durch die Angabe von Benutzername und Passwort geschützt. So ist bei der Benutzung stets für optimale Sicherheit gesorgt.

Die FHR ist im Internet über den Link http://www.fhr.nrw.de/ zu erreichen.

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