Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel

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Die Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel ist Teil der „Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften“, welche ihre Standorte heute in Salzgitter, Wolfenbüttel, Wolfsburg und Sunderburg hat.

Geschichte

Entstanden ist diese Hochschulvereinigung aus der ehemaligen Fachhochschule Braunschweig Wolfenbüttel, welche 1974 aus der damaligen Staatlichen Ingenieurschule Wolfenbüttel und zwei weiteren eigenständigen Fakultäten entstand.
Seit 1928 befand sich in Wolfenbüttel eine – zunächst private – Hochschule für Elektrotechnik und Maschinenbau, welche 1971 mit der Höheren Fachhochschule für Sozialpädagogik in Braunschweig zusammengelegt wurde, was ihr letztendlich den Namen gab.
Ende der 1980er kam der Standort Wolfsburg, in den 90ern der Standort Salzgitter hinzu. Seit September 2009 ist auch Sunderburg Teil der Hochschulgemeinschaft und sorgte für die endgültige Umbenennung in „Ostfalia Hochschule.“

Studienangebot

Der Dachverband Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften hat sich auf für Fachhochschulen typische Studienbereiche wie Wirtschaft, Technik, Ingenieurwesen und Informatik spezialisiert, bietet aber auch Studiengänge in den Bereichen Soziales, Medien, Tourismus und Sport an.

Die Fachhochschule Braunschweig Wolfenbüttel bringt– wie die anderen Standorte auch – ein für sie spezifisches Angebot an Studiengängen in den Hochschulverband mit ein. Dabei hat sich die FH auf Studiengänge in den Bereichen Elektrotechnik (Automatisierung, Informationstechnik und Telekommunikation), Informatik (Medieninformatik, IT Management, Praktische Informatik, Technische Informatik) und Maschinenbau (mit den Schwerpunkten „Konstruktion und Entwicklung“, „Mechatronik“, „Produktion und Logistik“ sowie den internationalen Studiengang „European Engineering and Technology“) spezialisiert.
Hinzu kommen Studiengänge in den Bereichen Recht, mit besonderem Schwerpunkt auf Wirtschafts- und Arbeitsrecht, im Sozialwesen (der Bereich für Sozialwesen wurde 2010 von Braunschweig nach Wolfenbüttel verlegt. Deshalb trägt die Fachhochschule Braunschweig Wolfenbüttel weiterhin diesen Namen, obwohl Braunschweig kein Hochschulstandort mehr ist.) und in der Versorgungstechnik, wo sich auf Energietechnik konzentriert wird.

Hinzu kommen die Studiengänge „Elektrotechnik, im Praxisverbund“ sowie „Maschinenbau im Praxisverbund“. Dies sind duale Studiengänge, welche Ausbildung und Studium kombinieren und den Studierenden von vorneherein das Erlernte in einem Betrieb praktisch anwenden lassen. Außerdem bietet die Fachhochschule Braunschweig Wolfenbüttel den Online-Studiengang „Medieninformatik“ an.
Mit dieser Bandbreite an Studiengängen bietet die FH innerhalb der „Ostfalia“ die meisten Fächer und Studienrichtungen an, allerdings wird sie durch die Standorte in Wolfsburg, Salzgitter und Sunderburg mit Studiengängen ergänzt, welche sie selbst nicht anbietet.
Im Zuge der Bolognareform wurden alle Studiengänge modularisiert und dem Bachelor- und Mastersystem angepasst.

Daten und Sonstiges

An der Fachhochschule Braunschweig Wolfenbüttel sind derzeit ca. 4000 Studenten immatrikuliert, 9000 am gesamten Hochschulverband. Die "Ostfalia" ist eine der größten Fachhochschulen Niedersachsen und wurde 2005 vom Wirtschaftsmagazin „Karriere“ auf Rang 7 in Deutschland gewählt, womit sie Nr. 1 nördlich des Mains ist.

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