Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit Dresden

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Die Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit Dresden (ehs) bildet Spezialisten für frühkindliche Pädagogik aus
Wer auf akademischem Weg Erzieher oder Sozialarbeiter werden möchte, kommt an der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit Dresden (ehs) kaum vorbei. Sie ist eine der ältesten Privathochschulen Sachsens und eine der renommiertesten Akademien für sozialpädagogische Studiengänge in Deutschland. Bereits kurz nach der Wende, 1991, wurde sie vom Freistaat Sachsen und der evangelisch-lutherischen Landeskirche gegründet. Jährlich sind gut 500 Studenten aus ganz Europa eingeschrieben.

Dass die Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit Dresden heute so erfolgreich arbeitet, war ihr keinesfalls in die Wiege gelegt: Ihre Geschichte begann unter großen politischen Spannungen. Nach dem Zusammenbruch der DDR musste die Sozialarbeit neu organisiert werden - die Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit Dresden sollte dafür neues Personal ausbilden, das offensichtlich weit genug entfernt von den alten Strukturen war. Knapp 20 Jahre später hat die ehs diesen Gründungszweck aber vollständig hinter sich gelassen und sich gerade in der frühkindlichen Forschung internationales Renommee erarbeitet.

Die Arbeit der Evangelischen Hochschule lässt sich heute in drei Teile gliedern: Die Kerntätigkeit liegt in der Forschung sowie der akademischen Ausbildung künftiger Sozialarbeiter, die derzeit aus vier staatlich anerkannten Bachelor- und zwei Masterstudiengängen aus dem Bereich Sozialarbeit, Bildung und Gesundheit wählen können. Die meisten Studenten sind im grundständigen Bachelorstudiengang Soziale Arbeit (B.A.) eingeschrieben, der auch berufsbegleitend absolviert werden kann. Praxisbezug schreibt die Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit Dresden groß: Zahlreiche Praktika sind im Curriculum vorgeschrieben. Zudem probieren die Studenten Methoden der Sozialarbeit vor Ort aus und evaluieren in ihren Forschungsmodulen, wie erfolgreich diese Methoden sind. Theologieunterricht ist möglich, aber nicht zwingend. Die ehs arbeitet überkonfessionell.

Aus dem Spezialbereich frühkindliche Pädagogik stehen den Studenten zwei Ausbildungsangebote offen: Elementar- und Hortpädagogik (B.A.) ist interdisziplinär zwischen Sozialpädagogik und Entwicklungspsychologie angelegt. Dieser Studiengang ist forschungsorientiert und soll Absolventen dazu führen, neue Lernmethoden für Kinder zwischen 0 und 10 Jahren zu entwickeln. Im Studiengang Bildung und Erziehung in der Kindheit (B.A.) geht es darum, diese Erkenntnisse in der Praxis, in Kindertagesstätten, Grundschulen und Horteinrichtungen, umzusetzen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Weiterbildung von Personal, die bereits in der Sozialarbeit tätig sind. Sie können sich am sozialwissenschaftlichen Fortbildungsinstitut (Sofi) etwa im Bereich frühkindliche Bildung spezialisieren, ohne einen Universitätsabschluss zu erwerben. Darüber hinaus berät die ehs Kommunen und Träger sozialer Einrichtungen konzeptionell und hat dafür ein eigenes An-Institut gegründet.

Obwohl die Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit Dresden von einer Stiftung getragen wird, ist das Studium überwiegend kostenfrei. Nur für berufsbegleitende Studiengänge fallen Gebühren in Höhe von etwa 300 Euro pro Semester an, die meist der Arbeitgeber übernimmt. Die Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit Dresden kooperiert zudem mit dem Studentenwerk, weshalb die Studenten alle Mensen und Wohnheime in der Stadt nutzen können.

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