Fachhochschule Köln

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Die Fachhochschule Köln – auch Cologne Institute of Applied Sciences –, öffnete am 1. August 1971 ihre Pforten. Sie entstand im Zuge der politischen Umwälzungen in den 60er Jahren des vorangegangenen Jahrhunderts und zählt zu den ältesten Fachhochschulen Nordrhein- Westfalens. Es handelt sich bei ihr um einen Zusammenschluss von zum damaligen Zeitpunkt bereits existenter Schulen. Dazu zählten die zwei Staatlichen Ingenieursschulen für Maschinenwesen, die Staatliche Ingenieursschule für Bauwesen, die Werkschulen, die Höhere Fachschule für Sozialarbeit, die Höhere Wirtschaftsfachschule, die Höhere Fachschule für Dolmetscher und Übersetzer, sowie die Deutsche Versicherungsakademie und die Staatliche Höhere Fachschule für Photographie.

Derartige Lehrinstitutionen innerhalb Kölns haben Tradition und werden ab dem 19. Jahrhundert greifbar, wie etwa die 1833 eingerichtete „Königliche Provinzial- Gewerbeschule“. Diese wiederum wurde 1879 zur „Gewerblichen Fachschule der Stadt Köln“, aus welcher sich in späterer Zeit unter anderem die bereits erwähnten Ingenieursschulen entwickelten.

Die moderne Fachhochschule Köln setzt sich aus elf Fakultäten zusammen und dem Institut für Tropentechnologie:

1. Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften
2. Fakultät für Kulturwissenschaften
3. Fakultät für Informations- und Kommunikationswissenschaften
4. Fakultät für Wirtschaftwissenschaften
5. Fakultät für Architektur
6. Fakultät für Bauingenieurswesen und Umwelttechnik
7. Fakultät für Informations- Medien- und Elektrotechnik
8. Fakultät für Fahrzeugsysteme und Produktion
9. Fakultät für Anlagen, Energie und Maschinensysteme
10. Fakultät für Informatik und Ingenieurwissenschaften
11. Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften
Institut für Technologie in den Tropen

Das aktuelle Angebot der Fachhochschule Köln umfasst 70 Studiengänge und deckt ein breites Wissensspektrum ab. Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Baudenkmalpflege und -dokumentation, Hochfrequenz- und Lasertechnik im medizinisch- technischen Bereich und Forschungsprojekte wie ANABEL (Analyse, Bewertung und Behandlung von Belastungen in Kanalisationen, Kläranlagen und Gewässern) oder COSA– Computational Servieces in Automation, um nur einige wenige zu nennen.

Die Einrichtungen der Fachhochschule Köln verteilen sich nicht nur über das Stadtgebiet, sondern sind teilweise auch in den Städten Leverkusen und Gummersbach angesiedelt. Beispielsweise ist die Fakultät für Informatik und Ingenieurwissenschaften auf dem Campus Gummersbach zu finden, die Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften hingegen auf dem Campus Leverkusen.

Mit ihren rund 16.000 Studenten gilt die Fachhochschule Köln als die größte Fachhochschule für Angewandte Wissenschaften Deutschlands. Allein für das Wintersemester 2010/2011 konnte die Fachhochschule Köln insgesamt 3.800 Neuzugänge verbuchen, davon 3.500 Studenten in den Bachelorstudiengängen.

Auch in diesem Jahr bescheinigte die Foundation for International Business Administration Accreditation (FIBAA) der Fachhochschule Köln die herausragende Qualität ihrer Lehre im Bereich des Bachelor- und Masterstudienganges International Business (IB).

Weblink: http://www.fh-koeln.de

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